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Herbstreise

Jörg hat als Titel zwar herbstliche Sturmfahrt vorgeschlagen, aber sooo viel Wind hatten wir dann doch nicht.
Nachher geht’s weiter, sind in Wackerballig und das Essen ist gerade serviert.
So satt;)
Wir sind am Sonntag in Kiel aufgebrochen und mit ordentlich Wind bis Laboe gekommen. Dann nach Damp abgebogen. Zum Schluss ist dann Olpenitz der Zielhafen geworden. Der Hafen ist komplett gesperrt, der Betreiber soll die Verlängerung der Genehmigung vergessen haben.
Wir lagen ganz gut hinten am Schwimmsteg. Weiterlesen

Von Klintholm zurück nach Kiel

Von Klintholm ging es dann bei fast Flaute unter Motor nach Gedser und am nächsten Tag weiter nach Heiligenhafen.
Die Kinder übernehmen jetzt die Navigation auf der Karte und mit dem Plotter. Nach ein wenig Unterricht über Tonnen, Vorfahrtregeln und Kartenarbeit klappt das schon ganz gut.
Im Heiligenhafen gab es gestern das Captains Dinner im Restaurant Pier 5 direkt am Hafen.
Heiligenhafen ist ein sehr großer Hafen mit einem schönem Dorf. Die Seebrücke ist interessant angelegt mit ein paar Ecken und guten Spielgeräten. Davor ein netter Dünen Strand. Ich war das erste Mal hier, werde aber sicherlich mal wieder her kommen. Weiterlesen

Ordentlich Wind und Welle

Morgens kurz vor 8 haben wir in Ishøj abgelegt. E-SE mit 4 war vorhergesagt. E-SE stimmte, aber aus 4 wurden schnell 5 Bft. Mit zuerst 1m hohen Wellen und relativ hoch am Wind.
Dann nahmen die Wellen zu und zwei Crewmitglieder verabschiedeten sich in die Seekrankheit. Eins unter Deck in der Koje, eins blieb im Cockpit und verhinderte so größere Putzarbeiten unter Deck. Die Schoten und das seitliche Deck wurden automatisch gesäubert, bei 30-45 Grad Lage. Der Windex auf dem Masttop verdrehte sich erst und verabschiedete sich dann über Bord. Auch der Klodeckel bekam einiges ab und liegt vorerst hinter der Toilette. Weiterlesen

Nach Kopenhagen

Gestern sind wir um 10 Uhr in Kalvehave ausgelaufen und den Bøgestrøm rausmotort. Draußen ging es dann mit voller Besegelung und 5-6 kn über die Faksebucht. Der Wind nahm immer mehr zu, sodass wir dann das 2. Reff ins Groß gebunden haben. Abends um 7 Uhr waren wir in Ishøj fest, im Süden von Kopenhagen.
Heute morgen sind wir mit dem Zug und der Metro zum Freistaat Christiana gefahren. Dann ein Stadtbummel mit vielen Schattenpausen. Weiterlesen

In Kalvehave mit dem letzten Licht festgemacht.

Wir sind mit Spring achterlich in die Boxenreihe gegangen und konnten so den Bug in den Wind drehen und auslaufen. Mit achterlichem Wind und die meiste Zeit im Schmetterling ( Fock und Genua ) sind wir mit 3-4 kn gut voran gekommen. Erst vor Vordingborg schlief der Wind ein. Unter Motor sind wir dann hinter der Brücke über das Flach nach Norden gegangen und dann den ganzen Bögeström im Zig-Zag durch bis nach Kalvehave. Gerade noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang haben wir fest gemacht. Die Kinder sind duschen und die Pölser Bude hat bereits geschlossen. Gute Nacht.

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Kalvehave

Ein lauer Abend in Agersø

Es war ein schöner Segeltag mit 2-3 Bft halb bis achterlich. Mit etwas achterlichem Strom sind wir mit gut 5 kn unter der Belt Brücke durch.
Wir liegen wir jetzt in Agersø. Der Hafen ist eigentlich viel zu voll und dadurch auch zu eng zum Wenden. Ich wollte eigentlich im Fischerhafen umdrehen uns wieder raus fahren, da ich keine Lücke gesehen habe.
Unser Schiff ist ein Feltz Scorpion II, ein S-Spanter von 1974 mit Langkiel und völlig ungeeignet um in Rückwärtsfahrt die Richtung vorzugeben. Er fährt dann da hin wo er möchte, oder der Wind uns hin drückt. Weiterlesen

Der Wind kommt uns entgegen

Egal wo hin wir fahren, der Wind kam uns heute immer genau entgegen. Erst Kurs Ost mit Ostwind, dann Kurs Süd mit Südwind. 10 sm vor Kerteminde dreht er dann auf Schlag um 180 Grad und kommt von hinten, für die letzten zwei Stunden können wir die Segel hoch ziehen. Jetzt wieder Flaute in Kerteminde, aus.

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Schnell noch in den Supermarkt, in 15 Min. macht er zu. Wo ist der Feta? Äh da, bezahlen und raus, geschafft. Dann Wäsche waschen, Deck spülen, Abendbrot und Geschirr abwaschen. Diesel besorgen wir morgen früh.

Autopilot defekt

Um 9:45 legen wir in Bogense ab. Die Wetterprognose ist SE 3-4, aber draußen ist W 1, also wieder unter Motor. Ich hole dem Pinnenpiloten raus. Nach 2 Minuten fällt er von der Pinne ab. Die Endkappe ist gebrochen. Das Ersatzteil G004 ist natürlich nicht an Bord. Aber ich habe noch eine angebrochene Tube Sika, also kleben.

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Zusatz: das Kleben mit Sika funktioniert nicht, hat genau 20 Sekunden gehalten.

Weiter geht’s

In Sonderborg haben wir gerade rechtzeitig abgelegt und die Brückenöffnung um 11 Uhr mit fast Vollgas geschafft. Ja, es ist Urlaub und die Kinder im Vorschiff wecken uns morgens nicht, sie halten durch bis der Frühstücksapell kommt.
Dann unter Motor den Alssund halb hoch bis der Wind passte. Nun ging es mit guter Fahrt unter Segel bis nach Aarösund hoch, und dann schlief der Wind um 4 Uhr wieder ein. Der Versuch in Aarösund einen Hafenplatz zu bekommen scheiterte, also weiter nach Norden unter Motor. Neben Middelfahrt haben wir dann um 20 Uhr den Anker fallen lassen. Am nächsten Morgen durch das Middelfahrt Fahrwasser raus und gen Bogense.
Kurz davor werden wir auf See mit „Hallo Dirk“ angesprochen und siehe da, die Röde Orm hatte uns mitten auf der Ostsee aufgespürt. Das war eine schöne Überraschung. Weiterlesen

Heisssss

Nach einem kleinen Frühstück und einem großen Eis mit Erdbeeren haben wir halb 11 Uhr abgelegt. Unter Motor ging es gegen 1-2 Bft an Richtung Olpenitz. Dann legte der Wind etwas zu, sodass wir vor Schleimünde um 12 Uhr die Segel setzen konnten. Er drehte auch etwas. Es lief gut den ganzen Tag mit 3-5 kn. Um 5 Uhr waren wir in Sonderborg fest. Nach einer Odyssee durch den Hafen haben wir dann noch einen der letzten Plätze bekommen außerhalb des letzten Pfahls einer Boxenreihen.

Und dann kam die Hitze, kein Wind im Hafen! Puh.

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Sonderborg

Die Kinder schwimmen unterm Steg und erschrecken die Passanten, Wifi ist schwach, aber machbar. Erstmal in den Schatten und was trinken. Over